Ressourcennutzung in Österreich

Ressourcen

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Im neu erschienenen Bericht des BMLFUWRessourcennutzung in Österreich 2015“ werden die Extraktion, der Außenhandel und der Verbrauch stofflich genutzter Ressourcen in Österreich zwischen 1960 und 2012 detailliert beschrieben und analysiert. Zu den stofflich genutzten Ressourcen zählen gesellschaftlich entnommene und genutzte Biomasse, fossile Energieträger, Metalle und nicht-metallische Mineralstoffe sowie daraus abgeleitete, gehandelte Produkte.

Seit 1960 ist der globale Materialverbrauch von 20 Milliarden Tonnen auf 70 Milliarden Tonnen um den Faktor 3,7 rasant gestiegen. In Österreich ist er zwar nur um den Faktor 1,6 gestiegen, liegt allerdings im internationalen und europäischen Vergleich bereits auf einem sehr hohen Niveau. 2012 wurden in Österreich insgesamt 187 Millionen Tonnen Material verbraucht, das ergibt einen pro Kopf Verbrauch von 22,2 Tonnen Material in Österreich.

Einerseits spielen Importe als Quelle von Rohstoffen, die im Land nicht entnommen werden und von Produkten, die nicht inländisch hergestellt werden, eine sehr wichtige Rollen. Andererseits ist auch ein großer Anteil der Extraktion und Verarbeitung in Österreich dem Export gewidmet.

Schwerpunkt des diesjährigen BMLFUW-Ressourcennutzungsberichts, der gemeinsam mit dem BMWFW erstellt wurde, ist Biomasse (lebende und tote organische Substanz). Nachwachsenden Rohstoffen muss in einer umweltschonenden Nutzung eine besondere Bedeutung zukommen. Biomasse wächst als nachwachsender Rohstoff im Gegensatz zu fossilen Energieträgern, Metallen und nichtmetallischen Mineralstoffen nach.

Neben Trends der letzten Jahre geben sieben unterschiedliche Szenarien bis 2030 und 2050 einen Eindruck, wie die Zukunft Österreichs im Hinblick auf den Materialverbrauch aussehen könnte. Weitere Informationen zur Berechnung sowie zu Entwicklungen, finden Sie im Bericht

Quelle und weitere Informationen: BMLFUW