Ökonomie für die Gegenwart, Ökologie für die Zukunft?

Befragung der Initiative "Wachstum im Wandel"

Befragung der Initiative „Wachstum im Wandel“

Während für den Erhalt eines sicheren Lebensumfeldes und des sozialen Friedens besonders ökonomische Faktoren wichtig sind, erscheinen für die Schaffung von fairen Chancen für kommende Generationen eher ökologische Faktoren entscheidend.

Sowohl die Bevölkerung als auch ein Expertenpanel wurden in drei Befragungen, 2014 und 2015, zu positiven und negativen Auswirkungen von Wirtschaftswachstum auf wichtige gesellschaftliche Ziele, zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Erreichung der Klimaschutzziele und zu gesellschaftlichen Zielen wie der „Erhalt eines sicheren Lebensumfelds“ und die „Schaffung von fairen Chancen für kommende Generationen“ befragt.

Die Bevölkerung (n=500) und das Expertenpanel (n=235) sind sich einig, dass es für ein sicheres Lebensumfeld und den sozialen Frieden eine gerechtere Einkommens- und Vermögensverteilung (59% bzw. 71%) bedarf. Auch eine Reduktion der Arbeitslosigkeit wird von beiden (71% bzw. 70%) als wichtig angesehen. Für die Experten ist vor allem eine bessere Integration von ImmigrantInnen entscheidend (74%).

Auf die Frage „Wer es in politischer Hand hat, Ihr persönliches Wohlergehen und Ihre Lebensqualität besonders positiv zu beeinflussen“, antworteten 41 Prozent der Bevölkerung mit „der Staat Österreich“. Bei den Experten war ebenso „der Staat Österreich“ mit 32 Prozent an erster Stelle.

Die Umfrage, die von der Initiative „Wachstum im Wandel“ durchgeführt wurde, können Sie im Detail unter folgendem Link nachlesen: http://wachstumimwandel.at/befragung/befragung-sicheres-lebensumfeld-faire-chancen-fuer-kommende-generationen/