Wie viel Sklaverei steckt in unserem Alltag?

madeinafreeworld

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Neben seinem ökologischen Fußabdruck, der mittlerweile weitgehend bekannt ist, kann man nun auch seinen „slavery-footprint“ errechnen lassen. Egal, ob in der Elektroindustrie oder in der Bekleidungsindustrie, Sklaverei ist allgegenwärtig und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit spielt noch kaum eine Rolle.

Mit dem Online-Fragebogen von der Organisation „Made in A Free World“ kann jetzt in elf Schritten herausgefunden werden, wie viele Menschen für den persönlichen Konsum zu Sklaven gemacht wurden. So soll in der Öffentlichkeit vor allem die Aufmerksamkeit erregt werden und das Bewusstsein der Menschen geschärft werden, woher die Produkte des täglichen Lebens kommen und unter welchen Umständen sie dort produziert wurden.

Im Sinne der Transparenz habe ich (Christian Fischer) meinen eigenen „slavery-footprint“ berechnet. Mit einem erschreckenden Ergebnis von „27 Sklaven arbeiten für mich“ wurde mir wieder vor Augen geführt, dass noch genügend Potenzial vorhanden ist und laufend an Verbesserungen (z.B. nur heimische oder zumindest Fairtrade-Produkte, Kleidungsneukauf und Elektronikprodukte nach ethisch-ökologischen Kriterien, …) gearbeitet werden muss.

Weitere Informationen sowie den „Sklaverei-Fußabdruckrechner“ finden Sie unter: http://madeinafreeworld.com/#