Erste Erfolge beim SeedPaper-Projekt – ein Zwischenbericht

Am 9. Juni war es endlich soweit: Erste Pflänzchen schauten aus der Erde. Es ist also allerhöchste Zeit für eine Zwischenbilanz zum SeedPaper-Projekt.

Mit etwas Phantasie oder als Kräuterkundiger kann man bereits vermuten, welche Sprossen hier aus der Erde schauen. Welches Kraut könnte das sein? Ein Tipp: es schmeckt herrlich als Pesto oder zu Tomaten.

Was bisher geschah

Über ein inspirierendes Buch zur Verwendung von Pflanzen (illustrativ, fotografisch, real …) im Grafikdesign sind wir auf das Thema SeedPaper gestoßen und haben über Recherchen einen Hersteller und Lieferanten dieses Designmaterials gefunden. Als „grüner Grafik Designer“ ist das natürlich extrem interessant für uns. Wir haben uns deshalb Mustermaterial schicken lassen und diese Idee einmal testweise im BNI-Netzwerk präsentiert, wo das Thema auf reges Interesse gestoßen ist.

Neben unserem Eigeninteresse an dem Thema hat uns diese positive Resonanz bewogen, das Projekt weiter zu verfolgen. So haben wir am 14. Mai testweise – wir möchten ja wissen ob das mit dem Einpflanzen und dem „Zweitleben“ von Teilen des Papiers als Pflanze wirklich funktioniert – Streifen der Papiermuster in einen Tontopf bzw. in ein kleines Beet in unserem Garten eingesetzt. Den Blogbeitrag dazu gibt´s hier.

Laaaange – eine gefühlte Ewigkeit – hat es gedauert, bis wir die ersten kleinen Knospen erkennen konnten. Aber wie man ja weiß wird nur belohnt, wer geduldig warten kann … Also hat es die letzten Wochen geheißen gießen, warten, beobachten, gießen, warten, warten …

Nun ist es Zeit für eine kurze Zwischenbilanz, die so ausfällt 

Im Topf tut sich im Juni etwas – ein winziges Basilikumpflänzchen lässt sich schon erkennen! Das ist noch nicht sehr viel, aber immerhin mehr als im Beet, denn…

… das Beet verlangt uns noch mehr Geduld ab. Da ist bis jetzt noch nicht wirklich etwas erkennbar. Und das was zu sehen ist, lässt sich noch nicht als das identifizieren, was es sein sollte. Das können noch genauso gut Triebe von Flugsamen sein, die sich auf der Erde selbst niedergelassen haben. Wir hoffen aber, dass das noch mehr wird und auch im Beet bald etwas von den Seeds aus dem SeedPaper zu sprießen beginnt.

Bis dahin heißt es abwarten … und das viele andere Gemüse und die Blumen in unserem Garten genießen, die nicht aus dem SeedPaper gezogen sind … vor allem die Radieschen, der Mangold und ganz herrliche Rosen sind im Juni die Hauptattraktion in unserem kleinen, feinen Schrebergarten.

Wie geht´s weiter?

Du kannst dir vorstellen, dass sich in der Zwischenzeit wieder etwas getan hat. Was genau, verraten wir dir im nächsten Blogbeitrag zu unserer Reihe „SeedPaper“. Bis dahin wünschen wir dir wunderbare Sommertage!

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